gan | Betriebssicherheitspraxis.de - 26.08.2018

Bei der Gefährdungsbeurteilung müssen alle Bereiche der verschiedenen Gefährdungsfaktoren ausreichend berücksichtigt werden. Wie Sie dabei nichts außer Acht lassen, erfahren Sie im Beitrag.

Alle Gefährdungsfaktoren im Sicherheits- und Gesundheitsmanagement einbeziehen

Mit der Gefährdungsbeurteilung als zentralem Element des betrieblichen Arbeitsschutzes wird die Basis für ein erfolgreiches Sicherheits- und Gesundheitsmanagement im Betrieb gelegt. Der Arbeitgeber muss sämtliche Gefährdungen feststellen, welche die Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten gefährden. Dabei müssen sämtliche Gefährdungsfaktoren inkl. der verschiedenen Arten der Gefährdungen einbezogen werden. Die Gefährdungsfaktoren können nach Bereichen kategorisiert werden.

Je nach Tätigkeit der Arbeitnehmer bzw. nach dem zu beurteilenden Bereich können unterschiedliche Faktoren zu berücksichten sein, denn Mitarbeiter im Außendienst treffen logischerweise auf andere Gefährdungen als Beschäftigte in der Herstellung oder Angestellte in kaufmännischen Berufen.

Gefährdungsfaktoren

Folgende Bereiche sollten SIe bei der Gefährdungsbeurteilung im Betrieb unbedingt beurteilen:

  • mechanisch
  • elektrisch
  • stofflich
  • Brand und Explosion
  • thermisch
  • biologisch
  • physikalisch
  • psychisch
  • sonstige Gefährdungen

Für jeden Bereich können Unterkategorien festgelegt werden und so alle Gefährdungen systematisch abgearbeitet und beurteilt werden.

Arbeitshilfen zum Thema:

Vorlage: pdf Übersicht Bausteine für Gefährdungsbeurteilungen (153 KB)

Checkliste: document Gefährdungen ermitteln (448 KB)

Checkliste: document Gefährdungen bewerten (407 KB)